Maksym Dundar, Rheinische Portfolio Management:
An den Aktienmärkten herrscht Euphorie, ebenso wie bei Gold und Bitcoin. Ist der Optimismus gerechtfertigt, oder könnte ein Wendepunkt erreicht sein?
Im Moment nährt die Hausse die Hausse. Das kann angesichts der steigenden Einkommen und der hohen Zuflüsse von Pensionsfonds und Sparplänen noch eine Weile so weitergehen. Für eine Wende erscheint die Euphorie noch nicht ausgeprägt genug.
Wovon hängt die weitere Entwicklung in den kommenden Monaten ab?
Derzeit interpretiert der Markt beinahe jede Nachricht positiv. Jeder kleine Einbruch wird für Nachkäufe genutzt. Dennoch wäre ein reinigendes Gewitter wünschenswert. Im Moment spricht jedoch vieles für weitere Gewinne.
Wie positionieren Sie sich aktuell?
Der Markt hat immer recht! Demut ist auch in einer solchen Phase angezeigt. Wir versuchen, die Gewinne laufen zu lassen, verfolgen unsere Risikoindikatoren wie selten zuvor. Außerdem nutzen wir auch sich bietende Möglichkeiten, um attraktive Zinsen zu vereinnahmen.
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