Grüne Mischung
5. Dezember 2018
FONDS professionell

Vermögensverwaltende Fonds widmen sich zunehmend der nachhaltigen Geldanlage. Doch nicht immer sind die Portfolios so sauber, wie sich vorgeben.

Früher fragte nur ein besonderer Menschenschlag danach, was denn die Bank mit ihrem Geld so treibt: der Typ Batik-Shirt, Öko-Treter. Mate-Tee-Trinker. Doch dieses Klischee ist längst überholt. Denn nachhaltige Geldanlagen streifen ihr Räucherstäbchenimage ab und sind mittlerweile zum massentauglichen Phänomen aufgestiegen. Dies zeigt etwa eine Umfrage von Union Investment. Demnach halten immerhin 46 Prozent der Privatanleger diese Form des Anlegens für attraktiv — ein Anstieg gegenüber der vorangegangenen Umfrage auf dem Jahr 2013. Demgegenüber sank der Anteil der Skeptiker auf 20 Prozent. 

Auch die Fondsindustire greift den Trend zu ökologischen und sozialen Kriterien (ESG) bei der Geldanlage auf. Dies lässt sich an der Zahl der Vorträge ablesen, die sich auf dem FONDS professionell KONGRESS diesem Thema widmen. Selbst Branchengröße Bert Flossbach vom Kölner Vermögensverwalter Flossbach von Stroch legt Ende Januar im Mannheimer Rosengarten in seinem Vortrag seine Sicht zur Nachhaltigkeit dar. Damit ist der Trend endgültig auch im Feld der vermögensverwaltenden Portfolios (VV-Fonds) angekommen. 

 

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