Holpriger Weg
2. Mai 2019
FONDS professionell

Der Kursverfall 2018 schüttelte das Feld der Mischfonds durcheinander. Nur wenige Manager federten Verluste ab. Viele hoffen nun auf eine Erholung.

Vor mehr als einem Jahr schien die Stimmung in der Fondsbranche noch ungetrübt. Ein brillantes Börsenjahr 2017 lag hinter den Investmentprofis. Eine weiterhin gute Entwicklung zeichnete sich ab — nur vielleicht nicht mehr ganz so ertragsreich und mir höheren Schwankungen verknüpft. So lautete praktisch unisono das Urteil der Auguren. Nur wenige Stimmen warnten vor einem heraufziehenden Sturm. „Der Himmel strahlt zwar blau, doch am Horizont zeichnen sich Wolken ab“, sagte Harald Preißler, der Chefanlagestratege der Fondsgesellschaft Bantleon. „Die Börsenbären scheinen in freier Wildbahn ausgestorben zu sein. Doch ich blicke sorgenvoll in die Zukunft.“

Die Sorge erwies sich al berechtigt. Heftige Beben erschütterten die Börsen. Dies traf Manager vieler vermögensverwaltenden Fonds (VV-Fonds) unvorbereitet. Bis zum Jahresende bröckelten die Bewertungen weg. 2018 endete mit einem massiven Ausverkauf an den Märkten. Diesem Abwärtssog konnten sich nur wenige Mischfondsmanager entziehen. Viele sind dem propagierten Anspruch, auch in schlechten Marktphasen das Vermögen der Kunden zumindest weitgehend zu erhalten, nich gerecht geworden. Das Feld der VV-Manager zieht darauf unterschiedliche Konsequenzen.

 

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