Monega Magazin Gespräch: Mirko Hajek über den Kölner Nachhaltigkeitsfonds
26. Oktober 2022

Monega Magazin

„Es macht keinen Sinn, das letzte Prozent an kurzfristigem Gewinn mitnehmen zu wollen durch Geschäftsmodelle, die Kosten verursachen, die wir alle spüren und bezahlen, nur die verursachenden Unternehmen nicht.“

Mirko Hajek, CFA, Portfolio Manager, RP Rheinische Portfolio Management GmbH

Monega Magazin: Herr Hajek, wenn man derzeit als deutscher Anleger auf die Heimatbörsen schaut, dann gibt es nicht viel Grund für Optimismus. Die Rückgänge der großen Indizes Dax oder EuroStoxx sind alles andere als erfreulich. Anleger des Kölner Nachhaltigkeitsfonds dürften deshalb beim Blick auf den Depotauszug positiv überrascht sein, denn ein Minus im laufenden Jahr von rund 10 Prozent bei einer 3-Jahres Perfomance von immer noch gut 25 Prozent*) ist deutlich besser als die Entwicklung des deutschen oder europäischen Heimatmarktes. Was ist der Grund für diese bessere Entwicklung?

Mirko Hajek: Wir sind mit unserer ETF-basierten globalen Anlagestrategie sehr breit diversifiziert und haben im Vergleich zu den europäischen Märkten davon profitiert, dass sich vor allem die amerikanischen Börsen viel besser entwickelt haben als unsere heimischen Aktien. Die breite Streuung der Risiken über sehr viele Einzeltitel in zahlreichen Anlageregionen bietet natürlich ebenfalls einen gewissen Schutz auch in hoch volatilen Märkten mit klarer Abwärtstendenz. Aber trotzdem müssen wir sagen, dass das aktuelle Börsenjahr auch unser Anlagemodell vor neue Herausforderungen gestellt hat.

Monega Magazin: Welche Herausforderungen waren
das?

 

 

 

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