Nie wieder Einzelfonds
30. September 2019
FONDS professionell

Auf die Vermittlung von Fonds-Vermögensverwaltung umzusteigen kann für Finanzberater durchaus Vorteile haben, wie das Beispiel von Jürgen Dauzenroth zeugt.

Manchmal hat es auch sein Gutes, wenn Projekte sich verzögern. Jürgen Dauzenroth muss heute kaum noch Beratungsdokumente erstellen, hat mehr Freizeit — und das bei fast verdoppelten Erträgen im Fondsgeschäft. Nicht zuletzt hat der Inhaber des Büros Finanzmanagement Jürgen Dauzenroth in Fulda diese Veränderungen der Berliner Politik zu verdanken, die mit der neuen Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) lange Zeit nicht vom Fleck kam. 

„Eigentlich sollte die Verordnung Ende 2017 vorliegen, aber der Termin wurde ja nicht gehalten“, erinnert sich Dauzenroth. So wussten Finanzanlagevermittler mit einer Erlaubnis 34f Gewerbeordnung (GewO) wie er nicht, was nach dem Start von Mifid II auf sie zukommen würde. Dauzenroth befürchtete in erster Linie, deutlich mehr Aufwand für die Beratungsdokumentation betreiben zu müssen. 

„Ich bin auch Versicherungsvermittler mit Erlaubnis nach Paragraf 34d GewO und habe wirklich genug zu tun“, sagt Dauzenroth. Zusätzlichen Arbeits- und Zeitaufwand konnte er nicht gebrauchen. Uns so kam er nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss: Das war’s jetzt mit den Einzelfonds, ab 2018 werden Fonds-Vermögensverwaltungen vermittelt..

 

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