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Monega Magazin Gespräch: Mirko Hajek über den Kölner Nachhaltigkeitsfonds

„Die Vorzüge des Fondskonzeptes werden sich, wie bereits in der Vergangenheit, erneut zeigen, sobald sich die Gesamtmarktentwicklung nach dem Krisenjahr 2022 wieder normalisiert hat.“
Mirko Hajek, 
CFA, Geschäftsführer RP Rheinische Portfolio Management GmbH

Monega Magazin: Herr Hajek, als der Kölner Nachhaltigkeitsfonds 2019 aufgelegt wurde, hatte das Thema ETF noch nicht die Bedeutung, die es heute bei Anlegerinnen und Anlegern hat. Sie haben damals auf eine ETF-basierte Anlagestrategie gesetzt, indem Sie 10 ETFs mit den besten Nachhaltigkeitsbewertungen unabhängiger Analysehäuser gleichgewichtet in das Fondsportfolio aufgenommen haben. Der Schwerpunkt lag dabei auf global anlegenden Aktien-ETFs mit einer kleinen Beimischung von speziellen Themenfonds mit klarem Nachhaltigkeitsbezug wie etwa dem Thema Wasseraufbereitung oder Erneuerbare Energien.
Der Kölner Nachhaltigkeitsfonds überstand mit
dieser Anlagestrategie nicht nur den Corona-Crash erfolgreich, er schnitt auch in dem Krisenjahr 2022 weitaus besser ab als die deutschen oder europäischen Heimatmärkte. Per Ende 2022 zählte der Fonds zu den 20 Prozent der besten globalen Aktienfonds in der Morningstar-Vergleichsgruppe. Mit Beginn dieses Jahres haben Sie dieses erfolgreiche Anlagekonzept grundlegend verändert, indem Sie von ETFs auf das Investment in Einzeltitel umgestellt haben. Die Frage drängt sich auf: Warum?

Mirko Hajek: So grundlegend wie es auf den ersten Blick erscheint, sind die Veränderungen gar nicht. Wir haben unser Anlagemodell im Kern durchaus beibehalten. Wir haben aber den Weg zum Ziel verändert. Dies war erforderlich, um regulatorischen Anforderungen, konkret der EU-Taxonomie und der Offenlegungsverordnung
(SFDR), auch in Zukunft sicher gerecht werden
zu können.

Monega Magazin: Für unsere Leser: Die EU-Taxonomie legt fest, ob Wirtschaftsaktivitäten einen wesentlichen Beitrag zu den definierten Umweltzielen leisten, ohne den anderen zuwiderzulaufen. Tun sie das, gelten sie als taxonomiekonform. Die Offenlegungsverordnung
verpflichtet Fondsanbieter dazu, die Zielsetzung
ihrer Fonds, die Nachhaltigkeitsrisiken und die Metriken zur Bewertung von ESG-Kriterien offenzulegen.

Mirko Hajek: So ist es. Und in diesen Bereichen hat sich in den vergangenen Jahren unglaublich viel getan…

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